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Wann hilft Psychotherapie? Ihr Leben lief bisher in friedlichen Bahnen - doch von einem Moment auf den anderen scheint alles ganz anders zu sein. Ein Schicksalsschlag zieht einem den Boden unter den Füssen weg. Ein schleichender Kummer wird immer erdrückender; die Gedanken kreisen ständig um dasselbe Problem. Es kann dazu führen, dass man nicht mehr weiß, wie alles weitergehen soll. Es entstehen Situationen wie:
- Schmerzhafte Verluste oder Erlebnisse
- Scheinbar unlösbare Probleme in Ehe und Familie
- Chronische Krankheiten
- Stresserkrankungen
- Probleme am Arbeitsplatz, Arbeitslosigkeit
- Selbstwertprobleme
- Lebenskrisen
In diesen Lebenssituationen kann eine Psychotherapie sie unterstützen.
Seelische Reaktionen: Tränen, Trauer und Träume Normalerweise ist unsere Seele für die Wechselfälle des Lebens gut gerüstet. In Krisen reagieren wir mit Tränen, Trauer und Träumen. Auf diese Weise verarbeiten wir einen Teil unserer Schicksalsschläge. Nach einer gewissen Zeit verblassen die Probleme. Man sagt auch, “Zeit heilt Probleme”. Wenn man nach und nach oder sogar auf einmal viele schwere Schicksalsschläge bewältigen muss, kann die Seele, das Bewusstsein überlastet werden. Trost und Ratschläge von guten Freunden reichen nicht mehr aus. Man fühlt sich unverstanden. Man sinkt in ein seelisches Tief und weiß nicht, wie man sein inneres Gleichgewicht wieder finden könnte. In solchen Situationen hilft ein qualifizierten Berater, Psychotherapeut. Manchmal reichen schon wenige Stunden. Häufig haben sich Schwierigkeiten über viele Jahre verfestigt und lassen sich nicht kurzfristig lösen, eine umfassendere professionelle Beratung wird sinnvoll.
Wie hilft Psychotherapie? Psychotherapie kann helfen, seelische Verletzungen und Störungen zu überwinden. Zwei Voraussetzungen sind dabei unabdingbar:
- 1. Sie müssen bereit sein, sich auf die Methoden innerhalb der Psychotherapie einzulassen.
- 2. Die "Chemie" zwischen ihnen und ihrem Psychotherapeuten muss stimmen.
Zunächst passiert in einer Psychotherapie scheinbar "nicht viel" - Sie erläutern dem Psychotherapeuten ihr Anliegen und erarbeiten gemeinsam mit ihm ein Ziel, das sie erreichen wollen.
Bei Ängsten ist das Ziel eindeutig: Die Angst soll am besten verschwinden oder doch zumindest auf ein erträgliches Maß schrumpfen. In anderen Fällen ist es ein schwieriger Prozess, das Ziel der Therapie festzulegen. Sie erarbeiten mit dem Therapeuten eine grobe Vorstellung von dem, was erreicht werden soll. Diese Zielsuche ist bereits Teil der Psychotherapie.
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