Behandlung von 
                     Missbrauch

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Sich in eine Therapie zu begeben heißt für den Misshandelten wie für alle anderen, sich einem zunächst fremden Menschen anzuvertrauen. 

Das funktioniert aber nur, wenn sie etwas in ihrem Leben, ihrer Lebensführung wirklich verändern wollen.

Es muss für sie einen wichtigen Grund geben, dies zu tun und dies jetzt zu tun. Ein Grund der einmal aus ihnen selber kommt oder von Menschen aus ihrer Umgebung geäußert wurde. Es kann auch sein, dass ihre Lebensumstände ihnen deutlich machen, dass es es besser wäre, eine Veränderung einzuleiten.

Ihr bisheriges Leben zeigt an, dass sie ihre persönlichen inneren Reserven fast aufgebraucht haben und sie alleine den Zugang zu inneren und äußeren Kraftquellen nicht mehr herstellen können. Es reicht zur Zeit so gerade, um in einigen Bereichen zu überleben. Kraft zu regenerieren und neue Lebensfreude zu entwickeln, scheint nicht mehr vorhanden zu sein. Es ist an der Zeit für sie, dies zu verändern.

Als Misshandelte und Missbrauchte kennen sie es, dass  vertraute Menschen ohne Rücksicht auf sie, sich in ihrem persönlichen und sonst sicherem Bereich einfach bedient haben. Die Missbraucher haben ihre innere Schatzkammer geplündert, ihr inneres Heiligtum geschändet, ihre Kraftquellen vergiftet und die Zugänge zerstört.

Es geht für sie darum, dass sie einen sicheren Ort finden, von dem aus sie ihr ihre Kraftquellen wieder entgiften können oder wenn das nicht geht, neue Zugänge zu ihren Kraftquelle erschließen lernen. Füllen sie ihre Schatzkammer wieder und entdecken sie, was sie, ihr Seelenanteil in Sicherheit gebracht hat. Reinigen und erneuern sie ihr inneres Heiligtum. Übernehmen sie die Verantwortung dafür, dass eine Heilung einsetzen kann und der schützenden Nebel des Vergessen und Verleugnen sich lichtet.

Lernen sie in der Therapie, wie sie mit den nicht geheilten traumatischen Erfahrungen umgehen können. Im Falle einer traumatischen Erfahrung, die mit der Abspaltung einen so genannten Erinnerungsdämon erzeugt hat, wird Erinnerung zu einem aktiven Hindernis, nicht nur zu einer schrecklichen Last. Sie wird zu einer merkwürdigen Kraft im Körper, die sich einem in den Weg stellt, wenn man durch die Erfahrung hindurch gehen will und versucht, sie zu Ende zuführen.

Diese, abgespaltene Kraft liegt in jedem und sorgt immer wieder für schmerzhafte Zustände. Sie zwingt einen, diesen Schmerz zu umkreisen, anstatt einfach weg zu gehen und sie hinter sich zu lassen. Es ist beinahe so, als lebt in einem ein zweites Selbst, dessen man sich nicht bewusst ist.

Lernen sie Möglichkeiten, ihre Erinnerungslücken zu schließen, um den Kräften des Traumas keinen weiteren Existenzraum mehr zu bieten.

Termine erhalten sie:
Psychologische Praxis
Dipl. Psychologe Hans Jörgen Wevers (BDP)
Psychologischer Psychotherapeut und Heilpraktiker
Bismarckstrasse 74
41061 Mönchengladbach

Telefon 02161 209112

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